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ORACLE versus PostgreSQL - weshalb sich der Umstieg lohnen kann

Can Sen

Viele Unternehmensanwendungen laufen aktuell erfolgreich auf einer ORACLE Datenbank (19c). Aus gutem Grund, ORACLE ist eine bewährte Technologie, die sich in den letzten Jahren erfolgreich auch in Bezug auf Cloud Technologie und In-Memory Eigenschaften weiterentwickelt hat. Als relationale Datenbank auf Enterprise Level ist Oracle in vielen Bereich der IT nicht wegzudenken.

Leider sind auch die Lizenz- und Betriebskosten dementsprechend auf einem recht hohen Niveau.

Hier stellt sich die Frage, ob selbstgeschriebene Anwendungen, die aktuell auf Oracle laufen und eine gewisse Flexibilität in Bezug auf die Datenbankauswahl haben, alternativ mit PostgreSQL 12.2 betrieben werden können.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. PostgreSQL 12.2 ist eine Open Source Technologie, die kostenlos erworben werden kann, ohne jegliche Lizenzkosten und -problematiken.

Noch wichtiger in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass PostgreSQL genau wie ORACLE eine relationale Datenbank ist, die mit PL/pgSQL programmiert wird und eine sehr große Ähnlichkeit zu PL/SQL von Oracle hat.

Diese weitgehende Übereinstimmung des Codes macht die Migration des bisherigen PL/SQL zu PL/pgSQL, ausgenommen von Oracle-spezifischen Ausnahmen, praktikabel. Eine Übersicht der Konformität ist über den Link Oracle vs PostgreSQL aufrufbar. PostgreSQL ist bereits jetzt als Cloud-Anwendung bei den Cloud Betreibern Microsoft AZURE und AMAZON AWS erhältlich.

Um die Aufwände, die durch die Migration einer Oracle Datenbank zu PostgreSQL entstehen abzuschätzen, ist es wichtig in einer ersten Phase die Kompatibilität der PL/SQL Prozeduren zu prüfen. Entscheidend ist aber auch die Flexibilität der darüberliegenden Anwendung.

Eine Abschätzung dieser Key-Indikatoren hilft bei der Entscheidung basierend auf einem bestimmten Business Case.

Damit sich der Business-Case rechnet, sollten die Migrationskosten, die Lizenz- und Betriebskosten der Oracle Datenbank innerhalb eines operativen Zeitraums von max. 3-4 Jahren nicht übersteigen. Nicht jede Migration ist lohnend, aber eine Voranalyse hilft bei der Entscheidung.

Die Firma mSE GmbH arbeitet bereits seit 1995 erfolgreich im ORACLE Umfeld und hat im Verlauf der letzten 30 Jahre viele Anwendungen im Bereich von Supply Chain Management und Order Fullfilment erstellt. Unsere Expertise erstreckt sich auf alle Aspekte der Oracle Datenbank Entwicklung, sei es SAP, BAAN, Webservice Integration aber auch die Entwicklung und der Betrieb von Supply-Chain Systemen. mSE ist in strategischer Partnerschaft mit zwei der weltweit führenden SCM-Software Anbietern, Kinaxis und Llamasoft.

Am Standort Lübeck betreuen wir für einen sehr bekannten Hersteller im Bereich Sicherheits- und Medizintechnik, die aktuelle Software Anwendung zur Abwicklung vom Rental- und Safety-Business in 19 Länder Gesellschaften. Zusätzlich sichern wir den Betrieb von über 250 lokalen Offline- Installationen, die sich periodisch alle 15 Minuten mit der zentralen Oracle Datenbank über Webservices synchronisieren.

Um hier die Migration Ihrer Software Anwendungen zu PostGreSQL zu evaluieren, empfehlen wir einen kurzen 5-tägigen Workshop. Unser Workshop teilt sich in die folgenden drei Etappen auf. Am Ende des Workshops erhalten Sie von uns das Ergebnis und unsere Aufwandabschätzung für die Migration.

Ansprechpartner

 

Thomas Gäbler
Software Architect
Tel: +49 451 29046-46
tgaebler(at)mse-solutions.com
Can Sen
Director Operations
Tel: +49 451 29046-19
Mob:  +49 152 51429306
csen(at)mse-solutions.com
mSE Solutions Lübeck
Konrad-Adenauer-Straße 4
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